Gutes tun tut gut!

Sich für andere zu engagieren, ist ehrenhaft, sinnvoll … und nicht ganz uneigennützig. Wer hilft, tut Gutes und zwar auch sich selbst. In Deutschland wissen das schon rund 31 Millionen Menschen und engagieren sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl. Glücksforscher fanden heraus, dass Freizeitaktivitäten, die der Gemeinschaft dienen, mehr Zufriedenheit schenken als beispielsweise eine Gehaltserhöhung. Neurowissenschaftler stellten ein interessantes Phänomen fest: Nämlich, dass in unserem Gehirn beim Helfen dieselben

Kindheit in Zeiten von Corona

Anstrengend und bedrückend ist die Pandemie für alle von uns, doch manche Menschen leiden ganz besonders stark unter der Situation: Risikopatienten, Beschäftigte aus betroffenen Branchen wie Gastronomie oder Kultur – und Kinder und Jugendliche. In der COPSY-Studie („Corona und Psyche“) des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE) untersuchten Forscher die Folgen der Corona-Pandemie auf die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und befragten von Mitte Dezember 2020 bis Mitte Januar

Klimafreundliche Mobilität

Wir wissen, wie existentiell wichtig die Reduktion von CO2-Emissionen ist. Der Klimawandel ist bereits deutlich spürbar. Wenn wir nicht entschieden handeln, werden die Folgen für Umwelt und Mensch dramatisch sein. Schmelzendes Polareis führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels, der wiederum eine Überschwemmung der Küstenregionen sowie Starkregen und Wirbelstürme zur Folge hätte. Dazu könnten riesige Mengen des Treibhausgases Methan in die Atmosphäre gelangen, wenn die Permafrostböden tauen, was den Klimawandel zusätzlich

Bio-Landwirtschaft als globaler Standard – Utopie oder Perspektive?

Kann Bio die Welt ernähren? Anhänger konventioneller Landwirtschaft, Bio-Skeptiker oder Unternehmen wie Bayer behaupten, nein. Doch neue Studien wie die der Universität Cardiff widersprechen und liefern eindeutige Beweise für die Umsetzbarkeit. Insbesondere Landwirten in Entwicklungsländern bietet der Bio-Anbau solide Perspektiven, Erträge zu steigern. Bio kann die Welt ernähren – vorausgesetzt, die Produktion tierischer Lebensmittel wird reduziert und die Nahrungsmittelverschwendung eingedämmt. Aktuell werden 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel im Jahr weggeworfen beziehungsweise

Gemeinsam gegen Rassismus

„I can’t breathe“, ich kann nicht atmen, flehte George Floyd mehr als 20 Mal in seinem fast neunminütigen Todeskampf. Den Polizeibeamten Derek Chauvin und seine beiden Kollegen ließ dies kalt, Chauvin drückte weiterhin sein Knie auf den Hals des am Boden liegenden Afro-Amerikaners. Floyd verlor das Bewusstsein. Chauvin presste sein Knie noch immer auf Floyds Hals, Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden nicht eingeleitet. Selbst nach Ankunft des Rettungswagens ließ Chauvin nicht von dem

Kindersicheres Internet

Längst ist das Internet auch für Kinder ein fester Bestandteil des Alltags geworden, sie kommunizieren, unterhalten und informieren sich online. Bereits ein Drittel der Sechs- bis Siebenjährigen nutzt laut einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest das Internet, bei den Zwölf- bis Dreizehnjährigen sind es schon 94 Prozent. Hauptsächlich sind Kinder online, um in Suchmaschinen zu recherchieren, WhatsApp-Nachrichten zu verschicken, YouTube-Videos zu sehen oder über das Internet Musik zu hören. Social

Wer hören will, wird fühlen

Welche Wirkung hat Musik auf uns? Mediziner, Psychologen und Pädagogen erforschen diese Frage mit erstaunlichen Ergebnissen. Musik hat nachweislich einen starken Einfluss auf unsere Stimmung, auf unser Gedächtnis, sie kann entspannen, Schmerzen lindern und die kindliche Entwicklung positiv beeinflussen, unter anderem darin, die soziale Kompetenz zu steigern. Auch das US-Militär hat die Macht der Musik für sich entdeckt – und als Waffe genutzt. Im Jahr 1989 flüchtete Panamas Diktator Manuel

Alle unter einem Dach

Seit 1991 hat sich die Zahl der Single-Haushalte fast verdoppelt, die Zahl der Einpersonenhaushalte stieg um 46 Prozent. Als Großfamilie, die mit mehreren Generationen vom Baby bis zu Großeltern unter einem Dach wohnt, leben die Menschen in Deutschland schon lange nicht mehr. Dabei kommt ein wichtiges Bedürfnis der Menschen zu kurz: Es ist die Gemeinschaft, in der wir uns austauschen, Zeit miteinander verbringen, uns unterstützen, helfen und füreinander da sind.

Bio? Logisch!

Die Bio-Branche wächst seit Jahren, 2018 gaben die Konsumenten in Deutschland 5,5 % mehr Geld für Bio-Lebensmittel aus, insgesamt 10,91 Mrd. €. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, wie wir finden. Denn wir sind überzeugt, dass die biologische Landwirtschaft nicht nur die bessere, sondern die notwendige Form der Lebensmittelproduktion ist, wenn wir verantwortungsvoll mit unserer Umwelt, dem Klima, Tieren und uns umgehen wollen. GSE-Gründer Michael Gracher wurde durch den Austausch mit Großhändlern

Mamma mia!

Jedes Jahr feiern und ehren wir am zweiten Maisonntag unsere Mutter, Mama und Mutti. Der Muttertag hat seine Ursprünge bereits in der Antike, dort verehrte man die Göttin Rhea im alten Griechenland. Anfang des 20. Jahrhunderts hat sich der Muttertag in der westlichen Welt etabliert – im englischsprachigen Raum kamen die Impulse aus der Friedens- und Frauenbewegung. Der Muttertag steht allerdings auch immer wieder im Verdacht, ein genialer Coup der

Du bist schön, Alter!

Whiskey, Antiquitäten und Oldtimer dürfen hemmungslos alt sein, wir nicht. Zumindest sollen wir nicht so aussehen. Es gilt als Kompliment, jünger geschätzt zu werden, als man tatsächlich ist. Jugendlichkeit wird mit Gesundheit gleichgesetzt und Gesundheit mit Attraktivität und Leistungsfähigkeit. Verlieren wir unsere Jugend, was meist völlig unverschuldet und in der Regel automatisch passiert, kann das unfaire Folgen haben. Je höher das Alter, desto tiefer sinkt der Wert zum Beispiel auf