Der Weg zum starken Ich

Ein starkes Selbstbewusstsein schenkt uns ein großes Maß an Freiheit, an Leichtigkeit. Denn es befreit von nagenden Selbstzweifeln und Ängsten, es uns lässt neugierig und mutig Neues beginnen, der Umgang mit anderen ist offen und freundlich entspannt. Selbstbewusstsein schützt uns, weil wir unsere Grenzen verteidigen und auch einmal Nein sagen, es macht uns und unser Leben authentisch, weil wir Überzeugungen klar vertreten und Entscheidungen unabhängig treffen. Mit einem gesunden Selbstbewusstsein

Fehler – Scham und Chance unseres Lebens

Dem Nachmieter den falschen Schlüssel geben, eine Mail ohne angekündigten Anhang versenden, Orangensaft statt Milch in die Kaffeetasse schütten, die Abfahrt auf der Autobahn verpassen – Fehler passieren uns allen und sie ärgern uns, wir schelten uns, nicht aufgepasst zu haben. Ursache solcher Fehler sind meist eine fehlende Aufmerksamkeit und Konzentration, Ablenkung, aber auch Müdigkeit oder Stress. Passieren sie gehäuft, kann das ein Alarmzeichen sein, überfordert zu sein und sich

Bei der Sache bleiben

Ein bekanntes psychologisches Experiment geht so: Die Teilnehmer wurden aufgefordert, Ballwürfe zwischen sechs Spielern zu zählen. Die Spieler hatten entweder weiße oder schwarze Hemden an, eine Hälfte der Teilnehmer zählte die Würfe der schwarzgekleideten, die andere Hälfte die der weißgekleideten Spieler. Nach einer Weile tauchte ein Mensch in Gorillakostüm auf, sprang zwischen den Werfern hin und her, trommelte auf seine Brust und verschwand wieder. Zum Schluss fragte der Versuchsleiter die

Mut tut gut.

„Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut“ wusste bereits Perikles, Staatsmann der griechischen Antike. Mut führt in ein erfülltes Leben, in Einklang mit sich, in Selbstachtung und Authentizität. Überwinden wir unsere Furcht und stehen für das ein, woran wir glauben, wachsen wir über uns hinaus und entfalten uns. Mutige Menschen sind bereit, Risiken einzugehen, einer potentiellen Gefahr ins Auge zu blicken und

Nur die Ruhe.

Wir müssen die meiste Zeit zu Hause verbringen, der Wocheneinkauf im Supermarkt und ein kleiner Spaziergang sind zum Highlight geworden, uns fehlen Freunde und Familie und Kollegen, wir vermissen das Zusammensein, schöne Erlebnisse. Für Eltern kommt die zusätzliche Anforderung hinzu, Kinderbetreuung und Home Office zu vereinbaren und zu organisieren, nicht wenige kämpfen mit finanziellen Sorgen und die gesundheitliche Bedrohung ängstigt uns alle. Neben dem Verzicht macht sich auch ein Gefühl

Verstehen wir uns?

Wir alle wünschen uns positive Beziehungen in unserem Leben. Ganz gleich, ob in der Familie, in Freundschaften, in der Partnerschaft, mit Vorgesetzten, Mitarbeitern, Kollegen oder den Nachbarn – ein respektvoller, freundlicher und interessierter Umgang gibt uns ein Gefühl von Sicherheit, Akzeptanz, Wertschätzung und Verbundenheit. Grundlage hierfür ist eine gelungene Kommunikation. Sich gut zu verstehen, bedeutet nicht nur, das Gesagte des Gesprächspartners akustisch, sprachlich und inhaltlich erfassen zu können, es meint

Licht und Wärme für die Seele

Rauchige Stimmen, melancholische Melodien, Blues berührt mit seiner emotionalen Intensität unsere Herzen. Das Traurige kann eine besondere Ästhetik haben, der Winterblues hingegen lähmt nur. Alles wird schwer. Morgens die Glieder, wenn wir im Dunkeln aufstehen sollen und doch viel lieber mit der Decke über dem Kopf wieder in den Schlaf sinken wollen. Tagsüber braucht alles was wir anfangen so viel länger und mühevoll erfüllen wir unser Tagessoll. Nur Süßes und

Zufrieden?

Der „Frieden“ in Zufriedenheit ist der Kern ihres Gemütszustandes. Zufriedenheit ist frei von innerem Kampf, Konflikten und Aggression, frei von Gier, frei von Wut, Trauer, Schmerz, Störung und Zerstörung. Mir geht es gut und es ist gut so, wie es ist, es ist genug, ich habe alles, was ich brauche – so fühlt es sich an, das Zufriedensein. Es ist das Lebensziel vieler, es wird als Glück verstanden, es ist

Erinnerungen, der Reichtum unseres Lebens

Wir hören die ersten Takte eines Songs aus unserer Jugend, schon ist da das Bild eines Jungen in unserem Kopf, sein verlegenes Lächeln vor dem ersten Kuss. Wir riechen die Mischung aus Chlor, gemähtem Gras und Pommes und fühlen uns gleich so leicht und fröhlich wie früher in den großen Sommerferien. Jemand fragt uns nach der Hauptstadt von Japan, wie der französische Ministerpräsident oder ein schwarzes Pferd heißt und wir

Was gibt Kindern Stärke?

Wir wollen, dass unsere Kinder glücklich sind und ihnen all das mitgeben, womit sie ein zufriedenes, erfülltes Leben führen können, selbstbewusst und stark. Denn wir wissen, das Leben zeigt sich in vielen wundervollen Seiten, aber auch mit Zumutungen und Krisen. Was brauchen Kinder, damit sie das Schöne genießen können und gegen Belastendes gewappnet sind? Die Basis für ein starkes Selbstvertrauen wird bereits in den ersten Lebensmonaten des Kindes gelegt. Wenn

Pubertät, die Zeit des Wandels

Nicht mehr Kind, noch nicht erwachsen, es ist eine Zeit des Umbruchs, des Suchens. Wer bin ich, wer will ich sein, wo ist mein Platz? Die Welt wandelt sich im Blick des Heranwachsenden und wird größer. Was früher sicher war, gerät heute ins Wanken. Was Eltern und Schule für richtig halten, wird kritisch hinterfragt, erstmals wird rebelliert, sich emanzipiert. Mit den Fragen entstehen Werte und Überzeugungen und mit ihnen der

Expedition zum Ich

Wer bin ich, was macht mich aus, welche Werte und Ziele habe ich? Wenn wir Antworten auf diese Fragen finden, öffnet sich uns das Tor in jenes Leben, in dem wir uns vollkommen echt, verbunden und gut fühlen. Wir tun dann, was wir gut können und es macht uns Freude, weil wir darin begabt sind. Wir sind motiviert und überzeugt, fühlen uns am richtigen Platz, weil wir im Einklang mit

Wer hören will, wird fühlen

Welche Wirkung hat Musik auf uns? Mediziner, Psychologen und Pädagogen erforschen diese Frage mit erstaunlichen Ergebnissen. Musik hat nachweislich einen starken Einfluss auf unsere Stimmung, auf unser Gedächtnis, sie kann entspannen, Schmerzen lindern und die kindliche Entwicklung positiv beeinflussen, unter anderem darin, die soziale Kompetenz zu steigern. Auch das US-Militär hat die Macht der Musik für sich entdeckt – und als Waffe genutzt. Im Jahr 1989 flüchtete Panamas Diktator Manuel

Nur Mut!

Stephen Hawkings, Nelson Mandela oder Mahatma Gandhi – sie haben die Welt verändert. Was sie außerdem verbindet? Ihr Mut und ihre Zuversicht. Sie verfolgten unbeirrbar ihre Ziele, Hawkings war in seinem Forscherdrang nicht zu bremsen und ergründete trotz schwerer Krankheit Schwarze Löcher, die Relativitätstheorie und die Kosmologie, trotz politischer Verfolgung und Inhaftierung kämpften Mandela und Gandhi für Freiheit und Gerechtigkeit. Wie können wir von Menschen wie ihnen lernen, was gibt

Wollen Sie’s wissen?

Wie kommt der Regenbogen an den Himmel und sind Wolken aus Watte? Warum dreht sich die Erde? Und warum schlägt mein Herz? Weshalb haben Tiger Streifen und wie atmen Fische? Die Neugier lässt uns als Kinder die Welt begreifen, verstehen, uns in ihr zurechtfinden. Sie treibt uns an zu lernen und zu entdecken. Ohne Neugier würde der Mensch sich nicht entwickeln und wäre nicht lebensfähig. Ohne Neugier gäbe es auch

Orthorexie: Wenn gesunde Ernährung zum Zwang wird

Kann man durch gesunde Ernährung krank werden? Ja, sagt Mediziner und Autor Steven Bratman. Zumindest, wenn das Thema Nahrungsmittel immer mehr das Leben bestimmt, zur Obsession wird. Typisch für die Orthorexie sind die immer strenger werdenden Ernährungsregeln, die schlimmstenfalls zu Mangelerscheinungen und sozialer Isolierung führen können. Bratman hatte sich vor seiner Tätigkeit als Arzt intensiv mit Ernährung auseinandergesetzt. Er war Vegetarier und hatte darüber hinaus strenge Regeln aufgestellt: Obst und

Tschüss, Winterblues!

Die Tage sind düster, die Stimmung ist es manchmal auch. Winter – oft ist er grau, dunkel und kalt, die Natur schläft und wir würden das am liebsten auch tun. Etwa bis zum Frühling. Und uns dann vom Zwitschern der wiedergekehrten Vögel und den ersten Sonnenstrahlen wecken lassen. Leider ist der Winterschlaf für uns jedoch nicht vorgesehen, stattdessen Aufstehen und Nachhausekommen im Dunkeln. Also bewegen wir uns bis zum März

Leichter ins neue Jahr: Loslassen, was uns aufhält

Der Januar verdankt seinen Namen dem römischen Gott Janus, der laut der Mythologie zwei Gesichter hat. Man sagt, er schaut gleichzeitig in die Zukunft und in die Vergangenheit, in das neue und in das alte Jahr. Eine ideale Zeit also für eine Bestandsaufnahme, denn mit dem Blick auf das Vergangene, lässt sich die Zukunft besser formen. Jetzt können wir Altes abschließen und hinter uns lassen, was nicht mehr zu uns

Zum Fest der Liebe: Wie geht Glück zu zweit?

90 Jahre lang waren Karam und Kartari Chand miteinander verheiratet, bis Karam im Alter von 110 Jahren verstarb. Bis ins hohe Alter hielten sie wie verliebte Teenager Händchen. Nach dem Geheimnis ihres langen Lebens und Liebesglücks gefragt, antworteten sie: gesundes Essen, ab und zu ein Gläschen Whisky und täglich eine Zigarette. Whiskey und Zigaretten? Eine Antwort, die irritiert und ungläubig zurücklässt. Vielleicht war ihnen die Art und Weise, wie sie

Ode an die Freunde

Es sind die Menschen, mit denen wir stundenlang telefonieren können und das geht schon seit Jahrzehnten so … Selbst ein Umzug macht mit ihnen Spaß, sie sind unglaublich talentiert darin, wirklich alles schöner zu machen. Wir schenken einander gerne und mit vollem Herzen das Wichtigste, was wir im Leben haben, unsere Zeit. Sie verstehen, was uns beschäftigt und bewegt, in unsere Köpfe und Herzen haben sie immer freien Zutritt. Denn

Mitstreiter gesucht – wie uns positives Streiten bereichert

Kennen Sie das? Sie kommen nach Hause und die Wohnung ist ein Schlachtfeld. Das Altpapier sieht wie eine Nachbildung des schiefen Turms von Pisa aus, im Schlafzimmer verteilen sich wild und bunt Socken, Pullis, Hosen und Shirts, manchmal auch zusammengerottet zu kleinen Haufen. Der Kühlschrank ist leer und auch die Spülmaschine, bereit für das Geschirr, das im Spülbecken seinen Zwischenstopp seit heute Morgen einlegt. Auf dem Sofa liegt lang gestreckt

Da lacht das Herz

Auch wenn es schon oft angekündigt wurde: Totgelacht hat sich bislang noch niemand. Im Gegenteil, das Lachen hat eine Vielzahl positiver Effekte auf den menschlichen Körper und seine Psyche. Wenn wir loslachen, lockern wir dabei verspannte Muskeln, versorgen uns mit einer Extraportion Sauerstoff und verbrennen sogar ein paar Kalorien. Wir spannen vom Kopf bis zum Bauch rund 300 Muskeln an, 17 allein im Gesicht. Wenn es sehr lustig wurde, kann

Was sagt dein Körper dazu?

Wir können nie nichts sagen. Wenn wir nicht sprechen – unser Körper tut es immer. Stets tauschen wir unbewusst Botschaften miteinander aus, unsere Mimik und unser Körper verraten unsere wirklichen Gefühle, wer wir sind und was wir eigentlich wollen. Die nonverbalen Botschaften sind meist unbewusst und gerade deshalb so machtvoll. Ohne Körpersprache sind die täglichen sozialen Beziehungen gar nicht denkbar. Laut Studien bestimmen Haltung, Gestik und Mimik neben Aussehen, Kleidung,

Body Positivity – die Kunst, Freundschaft mit seinem Körper zu schließen

Ideale sind etwas Schönes. Sie spornen uns dazu an, für unsere Überzeugungen einzutreten, aktiv zu werden und uns weiterzuentwickeln. Sie können uns zu einem konstruktiven Handeln animieren, als Individuum und als Gemeinschaft. Zum Beispiel, wenn wir uns bemühen, verantwortungsbewusst mit der Umwelt umzugehen. Dann sind wir bereit etwas dafür zu tun, zum Beispiel zu demonstrieren, auf Fleisch oder Flüge zu verzichten. Es erfordert Energie und Disziplin – aber wir wissen:

Ikigai, Lebensphilosophie auf Japanisch

Wofür lohnt es sich, zu leben? Was bereitet mir Freude, was ist mein Lebensziel? Ikigai meint frei übersetzt genau dies: „iki“ bedeutet „Leben“ und „gai“ steht für „Wert“. Die japanische Philosophie regt dazu an, sich mit Fragen zu beschäftigen, die zu unserem individuellen Sinn für unser Leben führen. Und damit zu der Erfüllung, die aus der Sinnhaftigkeit wächst. Um das persönliche Ikigai herauszufinden, braucht es Geduld, ein aufmerksamer und aufrichtiger

Du bist schön, Alter!

Whiskey, Antiquitäten und Oldtimer dürfen hemmungslos alt sein, wir nicht. Zumindest sollen wir nicht so aussehen. Es gilt als Kompliment, jünger geschätzt zu werden, als man tatsächlich ist. Jugendlichkeit wird mit Gesundheit gleichgesetzt und Gesundheit mit Attraktivität und Leistungsfähigkeit. Verlieren wir unsere Jugend, was meist völlig unverschuldet und in der Regel automatisch passiert, kann das unfaire Folgen haben. Je höher das Alter, desto tiefer sinkt der Wert zum Beispiel auf

Glück geht der Nase nach

Die Redewendung, jemanden gut riechen zu können, weist klar daraufhin: Unsere Nase entscheidet, wen wir mögen und wen nicht. Unser Körperduft ist einzigartig, genau wie unsere Haut, die maßgeblich für unseren individuellen Duft verantwortlich ist. Beispielsweise ist sie ein wichtiger Produzent von Pheromonen, die den Eigenduft bestimmen, aber auch aufgetragene Düfte verändern. Ernährung, Bewegung, Hygiene bis hin zu Krankheiten beeinflussen zusätzlich, wie wir riechen. Lange war die Nase für die

Achtung Farbe! Fakten über Farben

Mancher, der noch grün hinter den Ohren ist, sieht gerne durch die rosarote Brille und lebt ins Blaue hinein. Die Silberrücken sehen dann rot, manchmal sogar schwarz und denken, das Gelbe vom Ei ist das nun nicht … Sprichworte über Farbe verraten es, der sinnliche Reiz fürs Auge übt eine starke Faszination und Wirkung auf uns aus. Erfahren Sie hier, wie wir auf Farben reagieren und wie Farben für Sie

Gute Vorsätze – the same procedure as every year?

Das Jahr ist neu und frisch – die guten Vorsätze sind es vielleicht nicht. Mehr Sport machen, gesünder essen, mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen, aber weniger mit dem Smartphone, kurz: Eine bessere Version unserer selbst zu werden, ist ein Klassiker unter den Wünschen. Sehr gerne suchen wir uns dafür, ein wenig abergläubisch, ein besonderes Datum aus. Den Ersten Ersten. Und das, obwohl eine englische Studie mit 3000 Teilnehmern

Stressige Weihnacht überall?

Die überfüllten Straßen der Stadt, überheizte Kaufhäuser, überall blinkt es grell und schallt es laut weihnachtlich, Anreize zu kaufen und zu essen und zu trinken überreizen die Sinne und Besinnlichkeit flüchtet. Die Kalender sind voll mit Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuchen und Listen, mit Erledigungen vor dem Fest, werden länger und länger. Geschenke aussuchen, besorgen, einpacken, manche davon müssen zur Post, wo lange Schlangen warten. Mit giftenden Wartenden, von denen einer denkt: „Hat