Komm raus, spielen!

Ballspielen, Verstecken oder Fangen – keine Frage, die Klassiker machen natürlich noch immer Spaß! Wer aber ein wenig Abwechslung für seine Kinder sucht, für den haben wir einige unterhaltsame Spielvorschläge für draußen: vom „Beerenfischen“ bis zu „Fischer, wie tief ist das Wasser?“. Die Kinder haben Spaß, können sich austoben und ihren Bewegungsdrang stillen, gleichzeitig trainieren sie ihre Geschicklichkeit sowie ihre kognitiven, kreativen und sozialen Fähigkeiten.

Also, nichts wie raus und spielen!

Beerenfischen

Eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen und eine Beere in die Schüssel legen. Wer kann die Beere mit dem Mund aus dem Wasser holen?

Sturm im Becher

Ein Wettspiel für zwei: Wer schafft es, einen fast randvoll mit Wasser gefüllten Joghurtbecher so schnell es geht über eine vorab festgelegte Rennstrecke zu transportieren, ohne dass Wasser überschwappt? Wer hat am Ziel noch das meiste Wasser im Becher? Empfohlen ab vier Jahren.

Waldmemory

Du legst fünf verschiedene Gegenstände aus dem Wald (z.B. Tannenzapfen, Baumrinde, Blatt, Moos, Blume) offen auf den Boden. Alle Kinder versuchen nun, die gleichen Dinge selbst im Wald zu finden. Wer zuerst alle fünf Gegenstände beisammen hat, hat gewonnen.

  • Ziele suchen: Zum Beispiel über einen niedrigen Ast oder in einen offenen Rucksack werfen.
  • Zapfen wie Tennisbälle mit der Handfläche zu einem Mitspieler schlagen. Der versucht, den Tannenzapfen zu fangen.

Zapfenwerfen

Zapfen eignen sich bestens zum Werfen! Du kannst zusammen mit den Kindern verschiedene Disziplinen ausprobieren:

Im Kreis stehen und sich die Zapfen zuwerfen. Dabei bei jedem Wurf einen Schritt weiter auseinander gehen.

Bildhauer, Modell, Statue

Ein Spiel für mindestens drei Kinder. Ein Kind ist der blinde Bildhauer, ein Kind ist das Modell und eines die Statue. Der Statue werden zuerst die Augen verbunden. Auch der Bildhauer hat eine Augenbinde um. Jetzt stellt sich das Modell in irgendeiner verrückten Haltung hin (nicht zu verrückt, denn es muss einige Minuten in dieser Haltung verharren können), z.B. wie ein Verkehrspolizist, mit einem hoch erhobenen und einem ausgestreckten Arm. Der Bildhauer tastet das Modell ab und versucht, dessen Stellung zu erfassen und sich einzuprägen. Seine Aufgabe: Er muss beim Statuenkind nun dieselbe Haltung erzeugen, die das Modell einnimmt. Wird es gelingen? Alle anderen Kinder schauen zu, anschließend werden die Rollen getauscht.

Fischer, wie tief ist das Wasser?

Vor Spielbeginn werden im Abstand von etwa vier bis fünf Metern zwei Linien markiert. Jede Linie ist ein Ufer, der Bereich dazwischen das Wasser. An einem Ufer, also hinter einer der Linien, steht der Fischer, am anderen Ufer stehen die Mitspieler. Sie rufen: „Fischer, wie tief ist das Wasser?“ Der Fischer nennt irgendeine Tiefe, er antwortet zum Beispiel: „10 Meter!“ Darauf fragen die Kinder: „Wie kommen wir hinüber?“ Jetzt darf sich der Fischer ausdenken, wie die Kinder ans andere Ufer kommen sollen. Er ruft zum Beispiel: „Auf einem Bein hüpfend“ oder „Rückwärts laufend“. Nun setzen sich die Kinder in der befohlenen Gangart in Bewegung. Während sie versuchen, über das Wasser zu kommen, versucht der Fischer, so viele wie möglich zu fangen. Er bewegt sich dabei genauso wie die anderen, also auf einem Bein, rückwärts, mit geschlossenen Augen oder dergleichen. Wer gefangen wurde, hilft dem Fischer in der nächsten Runde beim Fangen. Wer als Letzter übrig bleibt, hat gewonnen.

Persönlicher Umriss

Ein Spieler legt sich mit gespreizten Beinen und ausgestreckten Armen auf den Boden. Die anderen Mitspieler sammeln alles was sie finden, wie z.B. kleine Äste, Steine, Blätter, Zweige, Holzstückchen usw. und legen sie genau um den liegenden Spieler. Steht dieser später auf, bleibt ein deutlicher Umriss zurück.